Aktuelle Seite: Unsere Einsätze

Unsere Einsätze

Auf dieser Seite werden unsere aktuellen SEG-Einsätze dokumentiert. Zu den Betreuungen und sonstigen Einsätzen geht es ⇒ hier.

Einsatzberichte aus den vergangenen Jahren: 2011   2012   2013   2014   2015   2016


08.12.2017
Großes Nikolausgeschenk für die BRK-Bereitschaft Heroldsberg

ImageAm 6.12.2017 konnten die Mitglieder der BRK Bereitschaft Heroldsberg im Rahmen ihrer Jahresabschlussfeier der Schnelleinsatzgruppe (SEG) den neuen Mannschaftstransportwagen der Bereitschaft & SEG das allererste Mal besichtigen.

Momentan ist das Fahrzeug, welches durch Spenden von Bürgern, Firmen und Vereinen des Erlanger Oberlandes und durch eine Förderung der Postcodelotterie finanziert ist, im Rohzustand. Der neue Einsatzzweck des 130 PS starken Ford-Transit Kombi, der Firma Ford Bayer aus Alzey, lässt sich im Innenraum aber schon erahnen.

Ausgestattet ist das Fahrzeug neben Standheizung für Einsätze im Winter auch mit einer Rückfahrkamera, um bei Rückwärtsfahrten (u.a. im Einsatz) die Sicherheit aller zu erhöhen.

Neben den 9 Sitzplätzen verfügt das Fahrzeug über die Möglichkeit zwei Rollstühle über die heckseitig verbaute Rampe aufzunehmen und im Innenraum so zu befestigen, dass Transporte eines gehbehinderten Patienten/Betroffenen im eigenen Rollstuhl gesetzeskonform möglich sind. Weiterhin ist es auch möglich das Fahrzeug in kürzester Zeit in ein Transportfahrzeug mit einem Liegeplatz auf einer Fahrtrage umzurüsten.

Als nächstes kommt das Fahrzeug zur Umbaufirma Schulz nach Kronach, um mit Blaulicht, Funk und einigem mehr ausgestattet zu werden. Danach wird es noch im Rot-Kreuz Design beklebt, um voraussichtlich Mitte Februar offiziell in Dienst zu gehen.


14.11.2017
Englische Woche für die Heroldsberger Rotkreuzler - Arbeitsreicher Start in den November

Ohne zu wissen, was noch passiert, begannen die Mitglieder der BRK Bereitschaft Heroldsberg am 1.11. und 2. 11. mit Einweisungen auf den neuen Notfall-Krankenwagen Typ B des Katastrophenschutzes Freistaat Bayern. Da dieses KFZ mit allerhand neuer Technik, Ausstattung und Funktionen ausgeliefert wurde, müssen sich die Ehrenamtlichen natürlich vor dem ersten (Real)-Einsatz damit vertraut machen. Weiter wurde am Freitagabend, 03.11., um 20:49 Uhr die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (Ug-RD) Oberland das erste Mal alarmiert. Der Einsatzauftrag lautete "Absicherungseinsatz in Eckental“, der die ehrenamtlichen Helfer bis 02:00 Uhr nachts beschäftigte.

Am Samstagvormittag, 04.11. ging es weiter mit dem Treffen der Fachdienstleiter (FDL) Information & Kommunikation auf der Rettungswache Erlanger Oberland. Einmal im Jahr kommen alle Fachdienstleiter aus Ober- und Mittelfranken zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. Neben der Küchencrew, die die Versorgung sicherstellte, war auch ein Mitglied der Bereitschaft als FDL für den Kreisverband Erlangen-Höchstadt anwesend.

Parallel dazu meldeten sich Funkmeldeempfänger und Alarm-SMS der Ug-RD am Samstag um 11:02 Uhr mit dem Stichwort "Verletzte Person in Eschenau“. Da zu diesem Zeitpunkt alle weiteren Rettungsmittel der Umgebung bei anderen Einsätzen eingebunden waren, griff die Integrierten Leitstelle (ILS) Nürnberg auf die ehrenamtliche Hilfe der Heroldsberg Rotkreuzler zurück. Nach dreieinhalb Stunden mit zwei Einsätzen konnte der Notfall-Krankenwagen (N-KTW) sich wieder abmelden, da sich das Einsatzgeschehen wieder soweit beruhigt hatte, das die Regelvorhaltung an Rettungsmitteln wieder ausreichte.

Nicht im Erlanger-Oberland, aber in Erlangen besuchten Samstag und Sonntag zwei Helfer und eine Helferin der Bereitschaft eine weitere Sanitätsausbildung. Es handelt sich dabei um die (Fach)-Sanitätsausbildung, quasi der zweite Teil der Grundausbildung im Roten Kreuz, für zwei Jungmitglieder. Sie wurden von einem Helfer aus der eigenen Bereitschaft begleitet, der als Ausbildungsreferent den praktischen Umgang mit den Einsatzgerätschaften im Kurs vermittelte.

Am Sonntagabend, 05.11., um 20:40 Uhr trat wieder schlagartig das Blaulicht für die "Heroldsberger Rotkreuzler" in den Vordergrund. Es war die dritte Alarmierung für die Ug-RD an diesem Wochenende mit einem "Internistischen Notarzteinsatz in Großgeschaidt“ - so die Einsatzmeldung der Integrierten Leitstelle (ILS) Nürnberg. Während der Patientenversorgung und seinem Transport in eine Erlanger Klinik stabilisierte sich glücklicherweise wieder die Einsatzlage in soweit, dass die drei Ehrenamtlichen um 23:30 Uhr ihr " Fahrzeug einsatzbereit - frei Wache“ der ILS melden konnten. Mussten doch alle am Montagmorgen wieder ihrem eigentlichen Beruf nachgehen.

Fast schon nebenbei besetzten von Freitagabend bis Montagmorgen natürlich ehrenamtliche BRK´ler als Fahrer/in den "24h - regelbesetzten Rettungswagen" auf der Rettungswache im Erlanger Oberland und leisteten dazu in ihrer Wartezeit einige notwendige Arbeiten in der Garage und im Lager der Wache sowie für das nächste Blutspenden am 14.12. in Heroldsberg.

Die vorerst letzte Alarmierung erfolgte dann wieder am Montagabend. „Notfall in Heroldsberg“ als Alarmmeldung für die Ug-RD und den First Responder der FW Kalchreuth. Die Auslastung im Rettungsdienst war nochmals gegeben, so dass kein anderes "regelbesetztes Rettungsmittel" in adäquater Zeit vor Ort sein konnte und ein schnelles Eingreifen unbedingt notwendig war.

Ein großer Dank an alle ehrenamtlichen Bereitschaftsmitglieder, die in den verschiedenen Bereichen des Roten Kreuzes in der letzten Woche aktiv waren und weiter sind.

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06.10.2017
Brand Gemeinschaftsunterkunft – Großeinsatz für die SEG BRK Heroldsberg

Am Abend des 03. Oktober um 20:17 alarmierten die Funkmeldeempfänger und Alarm-SMS die ehrenamtlichen Rotkreuzler zum Brand Sonderobjekt in Eschenau. Ein Zimmerbrand in der dortigen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber rief neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, auch mehrere Schnelleinsatzgruppen (SEG) des BRK Erlangen-Höchstadt zum Einsatz.

Nach kurzer Zeit rückten die zehn Heroldsberger Helfer als 1. SEG Betreuung Erlangen-Land (spezialisiert auf die Betreuung und Unterbringung von einer Vielzahl an unverletzten Betroffenen eines Schadensereignisses) mit ihren zwei Mannschaftstransportwagen und den Anhängern mit Sanitäts- und Betreuungsmaterial aus. Die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle bestätigten den Brand. Vor Ort konnte nach kurzer Zeit die vollständige Evakuierung des Gebäudes festgestellt werden. Insgesamt 44 Personen waren in dem Gebäude gemeldet. Diese konnten zunächst in einem Gasthaus gegenüber kurzfristig untergebracht werden.

Aufgeteilter Einsatz erforderlich

An der Einsatzstelle teilte sich die SEG auf. Ein Betreuungstrupp (bestehend aus einer Führungskraft und 4-5 Helfer) registrierte vor Ort alle Betroffenen und der zweite Betreuungstrupp bereitete in der Georg-Hänfling Halle eine Betreuungsstelle mit Sitzgelegenheiten und Getränken vor.

Parallel zu den noch laufenden Löscharbeiten und der zusätzlichen medizinischen Sichtung der Betroffenen wurden nach deren Abschluss die Betroffenen mit Mannschaftstransportwagen des BRK zur Betreuungsstelle gebracht und dort weiter versorgt (im weiteren Verlauf unterstützt durch Kräfte der SEG Betreuung Erlangen-Stadt).

Hier zeigte sich wieder wie wichtig die Materialvorhaltung der spendenfinanzierten Einheit aus dem Oberland ist, da schnell Windeln, Wickelzubehör und Trinkflaschen für Säuglinge und Kleinkinder gebraucht wurden, da diese Dinge bei der Flucht aus dem Gebäude zurück geblieben sind. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner des Hinterhauses in ihre unversehrten Wohnungen zurückkehren. Da der vordere Teil der Sammelunterkunft leider zunächst unbewohnbar war, wurden 26 Asylbewerber in Absprache mit den Zuständigen der Diakonie, der Gemeinde Eckental und des BRK in einer anderen Unterkunft untergebracht. Nach dem Rückbau der Betreuungsstelle war der Einsatz um 00:30 Uhr für die letzten Kräfte des BRK beendet.

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27.06.2017
Einsatzreicher Sonntagabend

Am Sonntagabend (25.06.2017) um 18:00 Uhr meldeten sich lautstark die Funkmeldeempfänger und Handys der ehrenamtlichen Rotkreuzler der Bereitschaft Heroldsberg. „Internistischer Notarzteinsatz zusammen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 27 in Heroldsberg“ so die Einsatzmeldung der Integrierten Leitstelle (ILS) Nürnberg für die BRK Unterstützungsgruppe-Rettungsdienst Heroldsberg.

Da zu diesem Zeitpunkt alle weiteren Rettungsmittel der Umgebung bei anderen Einsätzen gebunden waren, unterstützten die Heroldsberger Helfer mit der Besetzung des bereitschaftseigenen Notfall-Krankenwagens.

Nach Behandlung vor Ort wurde die Patientin zusammen mit dem Notarzt ins Nürnberger Südklinikum gebracht.

Während des Auffüllen des verbrauchten Materials auf der Wache, alarmierte die ILS diese erneut zum Notarzteinsatz, wieder zu einer bewusstlosen Person in Heroldsberg.

Sofort rückten die Einsatzkräfte wieder aus um zu helfen.

Zusammen mit einem Notarzt aus Nürnberg wurde auch diese Patientin behandelt und ins Krankenhaus Martha-Maria nach Nürnberg gefahren. Nach 3,5h hatte sich die Einsatzlage soweit entspannt, dass das Fahrzeug und die Geräte wieder aufgefüllt und gereinigt waren, sodass die ehrenamtlichen Helfer sich wieder außer Dienst melden konnten.

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22.04.2017
Verpuffung bei Grillabend am Campingplatz – Übung am Kreuzweiher

Am Samstagnachmittag (22.04.2017) übten Einheiten der BRK SEG Erlangen 1 und der BRK SEG Heroldsberg zusammen mit den Feuerwehren des Erlanger Oberlandes auf dem Campingplatz Kreuzweiher nahe Kalchreuth-Röckenhof den Ernstfall.

Angenommene Lage: Durch einen Grillunfall kam es zu einer Verpuffung, wobei zwei Personen (gemimt und realitätsnah geschminkt durch Mitglieder der Bereitschaft Erlangen 1) verletzt wurden und umliegende Wohnwagen in Brand gerieten.

Kurz nach der Alarmierung der Einheiten der Feuerwehr und des BRK durch die Übungsleitung um 16:00 Uhr traf die Ortsfeuerwehr Röckenhof an der Einsatzstelle ein. Neben der Lageerkundung und den vorbereitenden Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurde sofort mit der Betreuung der Verletzten begonnen.

Nach Eintreffen der Rettungsdiensteinheiten wurden diese sofort mit Fahrtrage, medizinischer Ausrüstung und persönlicher Schutzausrüstung zum vorgeplanten Sammelplatz beordert. Kurz darauf weiter in das Campingplatzgelände um dort die weitere Verletztenversorgung zu übernehmen und mit dem Abtransport zu beginnen. Kein leichtes Unterfangen, da der Abstellplatz der zwei Notfall-Krankenwagen fast 400m von der Schadensstelle entfernt lag.

Eine direkte Anfahrt war durch die beengten Platzverhältnisse im Campingplatz und dem erforderlichen Großaufgebot von Feuerwehrkräften und Fahrzeugen nicht möglich. Dies ist aber durchaus nachzuvollziehen, musste doch durch die Feuerwehren des Dienstbezirkes 4 eine ca. 350m lange Wasserversorgung von einem Weiher bis zur Brandstelle aufgebaut werden um den angenommenen Brand vor dem Übergreifen auf den direkt angrenzenden Wald zu verhindern.

Nach ca. 1,5 h Übungsdauer konnte „Feuer aus, alle Verletzte abtransportiert, Übungsende“ gemeldet werden und bei einem kleinen Imbiss in den Räumlichkeiten der ehem. Gaststätte gemeinsam erste Fazits gezogen werden.

Eingesetzte Einheiten:

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04.03.2017
Ein Einsatz für viele Ehrenamtliche am Samstagabend

Am Samstagabend (04.03.2017) um 20:20 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg (ILS) die Unterstützungsgruppe-Rettungsdienst der BRK Bereitschaft Heroldsberg zusammen mit dem First Responder Kalchreuth zum Internistischen-Notarzteinsatz nach Kalchreuth. Aufgrund vieler Notfälle im Leitstellenbereich war kein Rettungswagen des Regelrettungsdienstes zur Verfügung, der schnellstmöglich vor Ort gewesen wäre, weshalb die ehrenamtlichen Rotkreuzler aus ihrem geplanten Samstagabend zur Unterstützung geholt wurden.

Kurz nach dem First Responder und zusammen mit dem Notarzteinsatzfahrzeug des BRK aus Herzogenaurach (das in Erlangen an einer Klinik frei war) kam der Notfall-Krankenwagen (N-KTW) mit drei Einsatzkräften am Einsatzort an.

Da der Patientenzustand nach der Behandlung einen Transport durch das Treppenhaus nicht zuließ, wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Kalchreuth und Heroldsberg zur Personenrettung über Drehleiter nachgefordert.

Nachdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet, die Patientin mit der Drehleiter auf erdgleiche verbracht worden war, konnte sie mit dem N-KTW in die Klinik nach Erlangen gebracht werden.

Anschließend an die Übergabe in der Klinik wurde der Notfall-Krankenwagen und die div. Rettungsrucksäcke und Taschen der Einsatzkräfte gereinigt, sowie wieder aufgefüllt und es konnte um 23:40 Uhr „Frei auf Wache, Fahrzeug einsatzbereit“ der ILS gemeldet werden.


01.01.2017
Brand in Oberschöllenbach

Anbei der "Brand-Brief" der Familie aus Oberschöllenbach, deren Gartenhütte am 01.01.2017 in Flammen aufging. Der Dank auch an unsere Einheiten (BRK ELRD Trautner, RK Erl. 86/71/08 und die Unterstützungsgruppe-Rettungsdienst Heroldsberg).
Einsatzbericht

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